Im Test. Windows Recovery Home Stellar Phoenix.

Windows Recovery soll das Flaggschiff von Stellar Phoenix sein. Die Version 7.0 ist noch neu auf dem Markt, und ich war gespannt Windows Recovery Home zu testen. Wie überzeugend ist die Datenrettungssoftware wirklich, und kann das neue Angebot des Hersteller überzeugen?

Von welchem Datenträger sollen die Daten gerettet werden?

Um eine Vergleichbarkeit mit anderen Softwareanbieter zu erhalten verwende ich für den Software Test eine ältere 750 GB Festplatte als Referenz. Ich werde sie später auch bei weiteren Software Tests einsetzen. Die Platte ist technisch in Ordnung. Sie hat aber ein Problem mit der Datenstruktur, und möchte daher beim Anschließen an den Windows PC formatiert werden. Was ich natürlich nicht tun werde.

Stellar Phoenix verspricht bei der neuen Version 7.0 ein um 25% besseres Scanergebnis und eine höhere Geschwindigkeit. Ausserdem, und das ist nicht unwichtig, kann man nun 1 GB Daten kostenlos retten.

Ich wähle mir zum Software Test die Home Edition und installiere sie auf einem Windows 7 Testrechner. Windows Recovery Home fragt im ersten Schritt welche Daten ich retten möchte, und natürlich will ich so viel wie möglich Daten zurück bekommen. Im folgenden Schritt wähle ich meine Festplatte aus, die vom System erkannt wird.

Der Deep Scan dauert Stunden. Stimmt das Ergebnis?

Der Schnell Scan bringt kein Ergebnis, und Stellar Phoenix Windows Recovery beginnt dem Deep Scan. Der wird einige Stunden andauern, und man kann den Fortschritt in einem Vorschau Fenster verfolgen. Zumindest wird diese Option angeboten, aber im Vorschau Fenster ist nichts zu sehen. Nachdem es auch Minuten später immer noch leer bleibt, wähle ich die Option wieder ab. Der Preview kostet Systemleistung und macht den kompletten Prozess langsamer.

Fast 6 Stunden später hat die Home Edition von Stellar Phoenix Windows Recovery diesen Schritt beendet und beginnt nun den Scan nach rettbaren Dateien. Nach 6 Stunden Datenrettungsprozeß bringt die Software eine Prognose von vielen, vielen weiteren Stunden. Ich lasse den Rechner arbeiten und werde am nächsten Tag nach dem Fortschritt zu sehen. Manche Dinge brauchen Zeit, und wenn zum Ende das Ergebnis stimmt, ist es akzeptabel.

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Am nächsten Vormittag ist der Prozess beendet, und Windows Recovery hat Daten gefunden. Das ist erst mal gut, aber nicht überragend. Mehr als 6 GB werden angezeigt, und ich hatte nur eine 750 GB Festplatte zum Test eingesetzt. Es werden, wie das stets bei Intensiv Scans ist, also auch beschädigte Daten unter den gefundenen Dateien sein.

Windows Recovery Home 7.0 präsentiert die Daten im RAW Format und ordnet sie Dateigruppen zu. Die ursprüngliche Struktur konnte nicht rekonstruiert werden, was etwas enttäuschend ist. Dafür, als kleine Entschädigung, funktioniert die Vorschau Funktion problemlos. Es sind viele funktionierende Daten in meiner Ergebnisliste. Und, noch wichtiger, ich kann bis zu einem GB kostenfrei sichern.

Test Stellar Phoenix Windows Recovery 7.0. Gute Mittelklasse.

Im Ergebnis meines Software Tests ist die neue Version 7.0 dennoch nur gute Mittelklasse. Stellar Phoenix Windows Recovery 7.0 Home hat Stärken und Schwächen. Zu den Stärken gehört die einfache Bedienung, die niemals Rätsel aufgibt. Und auch das Ergebnis geht, gemessen am angebotenen Preis, in Ordnung. Für den Hausgebrauch, und dafür ist die Software ja gedacht. Dass man bereits mit der Testversion 1 GB an Daten sichern kann ist eine weitere Stärke, und eine vertrauensbildende Maßnahme des Herstellers.

Auch ist die Software nach meiner Meinung nicht besonders flott, und ich hätte mir ein überzeugenderes Ergebnis für die Wiederherstellung der Datenstruktur erhofft.

Download der Testversionen

Stellar Phoenix Windows Data Recovery (Home Edition) kostenlos testen.

Stellar Phoenix Windows Data Recovery Professional kostenlos testen.

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